Willkommen

 Willkomen auf der “Eschdler” Homepage. Lassen sie mich ihnen unseren Ort vorstellen.

Die Gemeinde Esthal liegt in 365 Meter Höhe auf einem Plateau im Pfälzerwald. Der Ort hat etwa 1400 Einwohner und gehört politisch zur Verbandsgemeinde Lambrecht(Pfalz). Esthal ist von Wäldern umgeben. Das malerisch gelegene Walddorf ist der ideale Ausgangspunkt für ausgedehnte Mountainbiketouren, Wanderungen und Nordic Walking. Eine gut ausgebaute Kreisstraße bringt den Besucher vom Elmsteiner Tal in den Ort.

Aus einer Ansiedlung von Pottaschbrennern entstand im Mittelalter der Ort Esthal. Der Name Esthal leitet sich von Estall ab, was Aschenstelle bedeutet. 1380 wurde Esthal zum ersten mal in einer Urkunde erwähnt. Damals gab Johannes von Leiningen-Rixingen die Burg Erfenstein mit seiner „Zugehörde“, dem Gericht Esthal mit Wald, Wasser und Weide an die Herren von „Erffensteyn“ als Lehen. Burg und Dorf blieben im Besitz der Grafen von Leiningen und wurden an verschiedene Lehensnehmer weitergegeben. Ab 1585 wurden die Herren von Dalberg Lehensnehmer der Leininger und bestimmten bis zur französischen Revolution die Geschicke von Esthal. Von 1816 bis 1933 wurde die Pfalz und damit auch Esthal bayrisch. In den Kriegen 1870/71 und 1914/18 wurde das Dorf nicht in Mitleidenschaft gezogen. Im 2. Weltkrieg wurden bei einem Luftangriff fünf Anwesen vollkommen zerstört und mehr als 20 Häuser beschädigt. 23 Menschen kamen damals im Ort ums leben. 1945 rückten amerikanische Truppen in Esthal ein. So gehörte Esthal zunächst zur amerikanischen Besatzungszone, später zur französischen. Seit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland erlebt Esthal friedvolle Tage. Viele seiner Bewohner sind in den zahlreichen Vereinen des Ortes engagiert und in den Wintermonaten lässt man gerne den alten Brauch des „Oischerrens“ wieder aufleben.

Im Jahr 1426 wurde in Esthal erstmals eine Kirche erwähnt, die auch über die Zeit der Reformation hinweg katholisch geblieben ist. Der heutige Kirchenbau stammt aus dem Jahr 1934 und schließt Teile der alten Katharinenkirche mit ein. In der Kirche, die dem heiligen Bruder Konrad geweiht ist, finden wir neben anderen Heiligenfiguren eine Statue des heiligen Petrus aus der Zeit um 1500. Am Seitenportal befindet sich ein Wappenstein aus der alten Kirche, der auf die lange Herrschaft der Herren von Dalberg in Esthal hinweist. Für die Mitglieder der evangelischen Glaubensgemeinschaft wurde 1900 ein eigener Gemeindesaal eingerichtet. Im Jahre 1951 wurde mit dem Bau des pfälzisches Provinz-Mutterhauses der Schwestern vom Göttlichen Erlöser, Kloster St. Maria begonnen. Das Kloster wurde 1958 erweitert und beherbergt neben den Schwestern auch gläubige Menschen die an Meditationswochenenden, Oasentagen oder Exerzitien teilnehmen.

Zu Esthal gehören die Ortsteile Breitenstein, Erfenstein und Sattelmühle.

Gernot Kuhn
Ortsbürgermeister