Erntsiegelbrunnen

Foto: Harald König 2009

Der Erntsiegelbrunnen ist eine sogenannte Bachschwinde. Das aus dem Rohr fließende Wasser versickert gleich wieder in den Untergrund. Wo das Wasser wieder an das Tageslicht kommt, wurde noch nicht erforscht.

Förster i. R. Werner Moser war von 1963 bis 1993 Revierleiter des Bereiches Wolfsgrube, mit Wohnsitz im Forsthaus Wolfsgrube. In seiner Dienstzeit ließ er das Quellchen durch seinen Haumeister Fritz Herter unter Mithilfe von Waldarbeiter Heinrich Baumann fassen. Der Brunnen erhielt den Namen „Erntsiegelbrunnen“, da er in der Waldabteilung "Erntsiegeler Hang" liegt. Was das Wort „Erntsiegel“ bedeutet, da kam auch der Elmsteiner Heimatforscher Heinrich Weintz nicht dahinter, sodass dieser Ausdruck weiterhin rätselhaft bleiben wird. Auf einer alten Karte der Brunnen auch als Ernt-Siegler-Brunnen bezeichnet,

Albert Kuhn und Helmut Weitzel haben 2015 den Brunnen überholt und einen Namenstein mit dem eingemeiselten Schriftzug “Erntsiegelbrunnen“ aufgestellt.